Revitalisierung Haus Kainz

Einfamilienhaus

Im Zuge von Umbauarbeiten im Jahr 1910 entdeckten die Großeltern des Bauherrn in einem Türbalken die Datierung 1375. Überlieferungen zufolge stammt das landwirtschaftliche Gebäude aus dem Jahr 1634. Sämtliche tragenden Teile des Erdgeschosses bestehen aus verputzten Bruchsteinmauern. Das Ober- und Dachgeschoss ist in Blockbauweise errichtet worden. Eine besondere Herausforderung bei der Generalsanierung war es, den heutigen hohen Anforderungen eines wirtschaftlichen Wohnhauses in geschichtsträchtiger Bausubstanz gerecht zu werden. Schwarze, abgesetzte Stahlkonstruktionen für das Stiegenhaus, sowie ortstypische Materialien wie Adneter Marmor und lange Eichendielen für die Böden kamen dabei zum Einsatz. Im Bereich der Stiege zum Kellergewölbe wurde seitlich der Putz vom Bruchsteinmauerwerk abgeschlagen und sandgestrahlt, um alte und neue konstruktive Elemente nebeneinander bewusst spürbar werden zu lassen.v